Projekte

Strategische Projekte des Trägervereins offene Kinder- und Jugendarbeit Worb (TJWO). 

Spiel- und Begegnungsplatz beim Freizeithaus Worb

Kinder und Jugendliche brauchen für ein gesundes Aufwachsen Freiräume und gestaltbare Orte. Hier werden Räume kreativ gestaltet, neue Kompetenzen erworben und soziale Integration gelebt. Unbebaute und undefinierte Orte gibt es im Siedlungsraum der Gemeinde Worb kaum noch. Es ist ein Glücksfall, dass auf der Parzelle des Freizeithauses Worb ein solcher Raum zur Verfügung steht. 

Eine Befragung von Eltern aus Worb und Rüfenacht hat ergeben, dass sie für einen attraktiven, erlebnisorientierten Spielplatz gerne einen gewissen Weg auf sich nehmen würden. Denn einerseits gibt es in der ganzen Gemeinde keinen vergleichbaren Ort und zweitens ist eine gewisse sanitäre Infrastruktur durch das Freizeithaus bereits gegeben.

Grundidee ist es, einen natürlichen, abwechslungsreichen Ort zu schaffen, der Raum für soziale Kontakte, Naturerfahrungen, Bewegung aber auch Möglichkeiten für Entdeckungen und Beobachtungen lässt. Dabei ist es uns wichtig mit dem Bestand zu arbeiten und durch Verwendung natürlicher und standortgerechter Materialien sowie den Einbezug der Landschaft, einen Spielort zu schaffen, der sich in den ländlichen Kontext integriert. Der Vorplatz wird durch Bühne, Arena und Grillstelle zum zentralen Treffpunkt. Der bestehende Schafstall soll als Ruine in seiner Grundform lesbar bleiben und in Kombination mit Sand und Wasser den Kindern Gestaltungs- aber auch Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Projektstatus: zugunsten Projekt Neustart Robi Rüfenacht zurückgestellt

Dossier Projekt Spiel- und Begegnungsplatz Freizeithaus Worb

"Robi 2016" Rüfenacht

Der „Robi“ Rüfenacht ist für die Familien im Scheyenholz von grösster Bedeutung. Als zentral gelegene Grünfläche im stark verdichteten Quartier ist der Robi Begegnungs- und Bewegungsort für die Quartierbevölkerung. Angesichts der für die Gemeinde Worb höchsten Ausländerquote ist der „Robi“ gerade für Kinder und deren Eltern auch wichtiger Ort der Sozialisation und Integration. Allerdings ist der „Robi“ in sehr schlechtem Zustand. Strategische und organisatorische Fragen stellen sich (wer ist zuständig für die Infrastruktur, wer für den Betrieb, die Schrebergärten usw.). 

Sozialpolitische Haltung TJWO

  • Der „Robi“ ist der interkulturelle Schmelztiegel in Rüfenacht, hier wachsen Generationen von teilweise schlecht integrierten Kindern (mit teilweise noch schlechter integrierten Müttern) auf. 
  • Der „Robi“ ist als öffentliche Anlage in einem inakzeptablen schlechten Zustand. Die komplexen Eigentums- und Zuständigkeitsverhältnisse müssen jetzt überwunden werden. 
  • Es braucht eine gemeindenahe starke Trägerorganisation, welche den Betrieb langfristig sicherstellt und die Zusammenarbeit mit der Quartierorganisation (Spielplatzverein), mit der Kirchgemeinde, der Dorfgemeinschaft und weiteren Interessierten fördert und koordiniert.
  • Soziokulturelle und sozialpädagogische Massnahmen sind sinnvoll, um das Zusammenleben, die Sozialisation und die Integration zu fördern. Nirgends in der Gemeinde ist für Kinder, Jugendliche und deren Umfeld mehr Handlungsbedarf als auf dem „Robi“. 

Agenda

  • Neuregelung Infrastruktur und Betrieb unter verbindlichem Einbezug der öffentlichen Hand
  • Sanierung Anlagen
  • Weiterentwicklung sozio-kulturelle Animation für Kinder in Familienarbeit (Einbezug Umfeld in Angebotsgestaltung) 
  • Koordination Rahmenprogramm mit Quartierorganisation und anderen Playern

Projektstatus: Der Trägerverein offene Kinder- und Jugendarbeit Worb (TJWO) hat im Auftrag des Gemeinderats / Departement Soziales und unter Einbezug von Spielplatzverein, Kirchgemeinde und Dorfgemeinschaft Rüfenacht ein Grundlagendossier erstellt. Dieses wurde der Departementsvorsteherin Soziales am 1. Mai 2015 überreicht. Der Bericht ist seit dem 1. Juni 2015 auf www.jugendarbeit-worb.ch aufgeschaltet. 

Zur Medienmitteilung
Bericht "Robi 2016 - Analyse und strategische Stossrichtungen"  

Jobbörse

In einer interregional professionell vernetzen Online-Jobbörse sollen Jugendliche ab 13 Jahren sinnvolle Freizeit- und Ferienjobs finden. Dadurch können sie ihr Taschengeld verdienen, erwerben praktische Fähigkeiten und lernen handwerkliche, technische, elektronische und soziale Berufe kennen. Dieser erste Einblick in die Berufs- und Erwachsenenwelt ermöglicht Jugendlichen zudem, Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, Kontakte zu Erwachsenen aufzubauen und den Umgang mit Geld zu üben. Es stärkt ihre Selbständigkeit, ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstwertgefühl. Eine gut funktionierende Jobbörse für Jugendliche ermöglicht Erfahrungen fürs ganze Leben!

Projektstatus: Projektskizze. Projektentwicklung ab 3. Quartal 2015.